Pressespiegel

Quelle: Lingener Tagespost

Quelle: Lingener Tagespost 22.12.2011

Projekt "Szenenwechsel"

 

Freiwillige Praktika in den Herbstferien

„Projekt „Szenenwechsel“ bietet Jugendlichen Einblicke in unbekannte Bereiche

Lingen. Ein „Szenenwechsel“ ist in den Herbstferien für Lena Gravelmann (16) aus Wietmarschen und ihre Klassenkameradin aus dem 10. Schuljahr, Alina Schoo (15), aus Lohne angesagt. Die beiden Realschülerinnen helfen eine Woche lang bei der Lingener Tafel mit.

 

Ein Lehrer hatte die beiden Jugendlichen auf das Projekt aufmerksam gemacht. Jetzt stehen Alina und Lena täglich von 8 bis 13 Uhr freiwillig in den Räumen der Lingener Tafel. Zu ihren Aufgaben gehören das Sortieren von Waren und deren Ausgabe, aber auch Saubermachen steht auf dem Programm. „Ich dachte, hier würde ein warmes Mittagessen gegen Bezahlung ausgegeben“, gibt Alina zu, vor ihrem „Szenenwechsel“ eine falsche Vorstellung von der Tafel gehabt zu haben. Jetzt sei ihr klar, dass es sich um eine Einrichtung handle, wo Bedürftige kostenlos Lebensmittel erhielten. Lediglich ein Beitrag für den Aufwand der Tafel sei zu leisten.

Auch die Einstellung von Lena hat sich schon am zweiten Tag ihres Einsatzes geändert. „Viele Menschen sind krank und können nicht arbeiten.“ Diese Menschen seien auf das Angebot der Tafel angewiesen. „Das sind ganz normale Menschen, die nur weniger Geld haben“, zeigt Alina keine Ängste im Umgang mit den Kunden der Lingener Tafel. Die Schülerinnen haben die Tafel als eine sinnvolle Einrichtung kennengelernt. Verwertbare Lebensmittel kämen, statt weggeworfen zu werden, den Menschen zugute, die sie wirklich benötigten.

Berufliche Perspektiven

Sowohl Alina als auch Lena können sich vorstellen, später einen Beruf im sozialen Bereich auszuüben. Alina möchte vielleicht Erzieherin werden. Lena ist es wichtig, später einmal viel mit Menschen zu tun zu haben, ihnen beratend zur Seite zu stehen. Die beiden können sich jedoch vorstellen, weiterhin ehrenamtlich bei der Tafel aktiv mitzuhelfen.

Matthias Lemper von der Arbeitsstelle Freiwilligendienste des Bistums Osnabrück ist einer der Verantwortlichen für das Projekt „Szenenwechsel“. „Soziale Arbeit ist nicht nur Arbeit mit, sondern auch für Menschen. Auch das ist hochgradig soziale Tätigkeit“, lobt er das freiwillige Engagement von Alina und Lena.

„Die beiden können helfen, das Image der Tafeln zu verbessern“, sieht auch Diana Hartke, Mitarbeiterin der Tafel, nicht nur einen praktischen Nutzen im „Szenenwechsel“ von Lena und Alina.Informationen zum ProjektDas Projekt „Szenenwechsel“ wird jährlich von der ev.-ref. Kirche, dem Diakonischen Werk und der Arbeitsstelle Freiwilligendienste des Bistums Osnabrück durchgeführt. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, in ihnen fremden Bereichen ein soziales Praktikum zu absolvieren und aus der eigenen in eine andere „Szene“ zu wechseln. In den Kreisen Emsland, Grafschaft Bentheim, Leer und Emden nehmen dieses Jahr etwa 80 Schüler während ihrer Herbstferien freiwillig am Projekt teil. Der Anteil männlicher Teilnehmer am Projekt beträgt 20 Prozent. Diese niedrige Quote ist bei sozialen Tätigkeiten und Berufen nicht ungewöhnlich. Ziel des Projektes, an dem überwiegend Haupt- und Realschüler teilnehmen, ist es, den Jugendlichen Perspektiven und Orientierung auch für die Berufswahl zu bieten. Weitere Informationen unter www.szenenwechsel-info.de.

 

Quelle: www.noz.de unter Lokales 27.10.2011

Informationsveranstaltung zum Thema "Oberschule"

„Kein Veränderungsbedarf“

Schulzentrum Lohne: Wenig Akzeptanz für Oberschule

 

Lohne. Das Schulzentrum in Lohne mit Hauptschule und Realschule wird zum 1. August 2012 voraussichtlich nicht in eine Oberschule umgewandelt. Das zeichnete sich in einer Informationsveranstaltung im Schulzentrum zum Thema Oberschule ab.


Zu der Veranstaltung waren Eltern, Lehrkräfte und Mitarbeiter der Wietmarscher Schulen eingeladen. In Anwesenheit des Bürgermeisters Eling als Vertreter des Schulträgers referierte Regierungsschuldirektor Udo Tiemann über die Neuerungen im Schulsystem. In Niedersachsen sollen Oberschulen die bisherigen Schulformen ergänzen.

Er schilderte ausführlich die verschiedenen Aspekte der Oberschule: die Ausgestaltungsmöglichkeiten, die personelle Ausstattung und die Entscheidungsprozesse zur Einführung der Oberschule. Wichtig war ihm, dass auch an der Oberschule alle bisherigen Abschlüsse erreicht werden können. Tiemann stellte das System der Oberschule mit gymnasialem bzw. ohne gymnasialen Zweig vor. Deutlich wurde, dass die Mindestzahlen für einen gymnasialen Zweig in der Gemeinde Wietmarschen nur schwer zu erreichen sein würden.

Ausführlich stellte der Regierungsschuldirektor das Modell ohne gymnasialen Zweig vor. Wegen Lehrerversorgung kommt eher ein integratives Modell für die Gemeinde infrage. Bei diesem Modell kann die Differenzierung in den Fächern Englisch und Mathematik bereits in der Klasse 5 und 6 beginnen. In der Klasse 9 muss dann aber überwiegend in Hauptschul- bzw. in Realschulklassen unterrichtet werden.

Tiemann unterstrich in diesem Zusammenhang die Bedeutung des Schulvorstandes und der Gesamtkonferenz, da diese Gremien die wichtigen pädagogischen und schulorganisatorischen Entscheidungen treffen.

Noch warten

In der anschließenden Diskussion wurde über die Vor- und Nachteile der Oberschule diskutiert. Die Eltern sahen Parallelen zur früheren Orientierungsstufe. Auch wurde die Frage gestellt, warum jetzt sofort das funktionierende System der verbundenen Haupt- und Realschule am Schulzentrum Lohne abgeändert werden sollte. Bürgermeister Eling wies darauf hin, dass er in Zukunft Gefahren für den Erhalt der zweizügigen Hauptschule sähe und irgendwann der Zeitpunkt zum Handeln kommen würde. Der Schulträger würde aber nach seiner Meinung zum jetzigen Zeitpunkt keine Oberschule gegen den Widerstand der Schule und gegen den Elternwillen einführen.

Schulleiter Josef Wessels machte deutlich, dass er die Oberschule für richtig halte, aber mit der Einführung noch gewartet werden sollte, bis erste Erfahrungen anderer Schulen vorlägen. „Es gibt keinen zwingenden Grund zum 1. August 2012 eine Oberschule am Schulzentrum Lohne einzuführen, die die bisherige erfolgreiche Arbeit gefährden könnte.“ Für seine Auffassung gab es viel Beifall. Im Schulzentrum werden zurzeit 641 Schüler in 29 Klassen erwartet.

Grundsätzlich entscheidet der Schulträger über die Einführung einer Oberschule. Den schulischen Gremien steht es frei, Anträge an den Schulträger zu stellen. Die Gesamtkonferenz wird sich nach Angaben von Wessels im November mit dem Thema befassen.

 

Quelle: www.noz.de unter Lokales 25.10.2011

Eröffnung der Mensa

Quelle: Sonntagszeitung 11.09.2011

Quelle: Lingener Tagespost 10.09.2011

Eröffnung der Mensa

Quelle: Grafschafter Nachrichten 09.09.2011

Erneuter Besuch von Pater Beda

Pater Beda kommt am Dienstag, den 13. September 2011 mit seiner Theatergruppe aus Brasilien zu uns (wie mit großem Erfolg vor zwei Jahren, August 2009).

 

Die Aufführung dauert zwei Schulstunden.

Quelle:Grafschafter Nachrichten 03.09.2011

Schulentlassung 2011 - Quelle: Lingener Tagespost 06.07.2011

Schulen kooperieren mit den BBS - Quelle: Lingener Tagespost 17.06.2011

Lingen. Die Tinte unter dem Vertrag ist trocken, und damit ist seit Donnerstag auch die Kooperationsvereinbarung zwischen den Berufsbildenden Schulen in Lingen (BBS), der Friedensschule, der Marienschule und dem Schulzentrum Lohne unter Dach und Fach.

 

Kooperation heißt in diesem Fall unter anderem, dass das Profilfach „Technik“ (eines von vier Fächern), das zum Beispiel an der Friedensschule unterrichtet wird, den Schülern optimal angeboten werden kann. Hermann Jänen, Schulleiter der BBS: „Wir wollen mit diesem Angebot noch mehr Schüler für die Technik interessieren – und natürlich auch Mädchen.“ Praktisch heiße das, dass die Mädchen und Jungen einmal in der Woche für vier Stunden, und das über zwei Jahre (vier Semester), aus ihren jeweiligen Schulen in die BBS kommen, um hier in den Ausbildungswerkstätten unterrichtet zu werden, wie Anja Windus (BBS) erläuterte. „In zwei Jahren soll jeder unserer Schüler ein eigenes, funktionierendes Solar-Auto gebaut haben“, ist die Pädagogin von dem Erfolg der Kooperation überzeugt.



 In die gleiche Kerbe schlug auch der Schulleiter der Friedensschule, Dieter Paul. „Wir sind uns in unserem Kollegium sicher, dass wir hier zwar einen neuen Weg beschreiten, aber einen Weg, der auch Erfolg verspricht. Wir unterrichten zwar bei uns das Profilfach Technik“, aber im nächsten Jahr haben wir keinen Kollegen mehr, der ein entsprechendes Wissen vermitteln kann. Deshalb ist es doch nur logisch, dass wir uns der Fachkompetenz der BBS versichern und damit unseren jungen Menschen eine optimale Ausgangsposition für ihre berufliche Zukunft ermöglichen“, betonte Paul.

 



Als das „Lingener Modell“ bezeichneten die Pädagogen die Möglichkeit für Hauptschüler, ab der Klasse 9 für einen Tag in der Woche (sechs Stunden) in den BBS unterrichtet zu werden. In fünf verschiedenen Projekten,je sieben Wochen, soll auch hier den jungen Menschen der Einstieg in den Beruf erleichtert werden.

Wilhelm List: „Wir versprechen uns von diesem ganzen Berufsschultag eine höhere Motivation für unsere Schüler und noch mehr Praxisbezug, der ihnen natürlich eine bessere Berufsvorbereitung ermöglicht.“

Zwar habe man als Schulzentrum schon Erfahrungen mit den Praxistagen gesammelt, aber das „Lingener Modell“ verspreche bei Weitem mehr Tiefe und damit auch Erfolg. Auch seitens der Eltern sei dieses Engagement sehr positiv aufgenommen worden.



Weniger „Abbrecher“



Unter dem Strich waren sich alle Lehrenden bei dem gestrigen Gespräch einig, dass dieser neue Weg, der in den Vorjahren auch schon zu Teilen genutzt wurde, zu einer besseren Qualifizierung Jugendlicher in das spätere Berufsleben führe. Damit einhergehend verspreche man sich zudem, dass es auch weniger „Abbrecher“ geben werde.



http://www.noz.de/lokales/54953237/schulen-kooperieren-mit-den-bbs-in-lingen